Kueche
 

Die Geschichte der Küche beginnt mit der Entdeckung des Feuers. Bemerkenswert ist dabei, dass der Schritt von der reinen Feuerstelle hin zu einer Anlage, die durchaus schon als Küche bezeichnet werden kann, relativ früh getan war.

Der erste Nachweis einer küchenartigen Anlage, die über eine Feuerstelle hinausgeht, stammt aus der Zeit um 8.350 vor Chr. bis 7.370 vor Christus im Raum Jericho. Im antiken Griechenland hatten die Wohlhabenden der Gesellschaft bereits eine separate Küche. Auch die reichen Römer verfügten über private Küchen, die verhältnismäßig gut ausgestattet waren. Im frühen europäischen Mittelalter besaßen einfache Leute noch keine Küche im heutigen Sinne.

Stattdessen gab es eine offene Feuerstelle unter dem höchsten Punkt des Gebäudes. Diese Feuerstelle diente zugleich auch als Lichtquelle und zum Heizen des Raumes. In der Renaissance wurden zudem erstmals spezielle Küchenmöbel, wie Ablagen und Regale entwickelt. Bis zu den Küchen, wie wir sie heute kennen, war es damals noch ein langer Weg. Immer stärker begann die Küche den Lebensstil ihrer Besitzer widerzuspiegeln – einhergehend mit einem Wandel der Funktion und einer größeren sozialen Bedeutung der Küche.

 
Kueche
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